Das Projekt

2014 - 2019

Seit dem Jahr 2014
bemüht sich Bürgermeister Tore-Derek Pfeifer um das Thema Nahwärme in Glatten. Trotz vielen intensiven Gesprächen 

und vielen Terminen kam das Projekt nicht so wirklich ins Rollen.
Im Jahr 2018 konnte schließlich nach weiteren Gesprächen, Verhandlungen und Beschlussfassungen die Endura Kommunal als Dienstleister zur Erstellung eines energetischen Quartierskonzepts gewonnen werden.
Diese begann sofort mit der Erhebung der für das Konzept benötigten Zahlen und Daten auch mittels eines Fragebogens für die Einwohner, mithilfe dessen das Alter der momentan im Einsatz befindlichen Ölheizungen und damit das Interesse an Nahwärme abgefragt wurde.

Hier finden Sie ein Interview mit Bürgermeister Pfeifer, in dem er die Anfänge der Nahwärme-Idee beschreibt:

Okt. - Dez. 2019

Das konzept "Nahwärme" wird nun immer detaillierter. Es werden Pläne zu möglichen Trassen-
führungen erstellt und wirtschaftlich betrachtet.

Beim Stichpunkt "Wirtschaftlichkeit" wird trotz des großen Interesses aus der Bevölkerung klar, dass ein Großabnehmer unabdingbar für die Rentabilität des Projekts ist. Bereits in den Monaten davor wurden schon viele Gespräche mit den ortsansässigen Firmen geführt, die nun noch weiter vertieft wurden. Das heisst, es wurden in Zusammenarbeit mit Endura bereits Arbeits- und Grundpreise kalkuliert und vorgelegt.

Zeitgleich wurden durch die drei potenziellen Genossenschaftsvorstände Bemühungen in Richtung Gründung unternommen. Dies beinhaltete u.a. Gespräche mit anderen Genossenschaften, Erstsichtung einer Mustersatzung, Einrichtung eines Newsletters u.v.m.

Da wir nun am Ende des Jahres 2019 angekommen waren und Weihnachten vor der Tür stand, wurden die Bemühungen zwar nicht gestoppt, jedoch etwas zurückgefahren, um jedem Mitstreiter die Gelegenheit zur Erholung zu geben!

2020

Mai. - Nov. 2020

Immer noch hat Corona die Welt fest im Griff. Trotzdem haben wir uns, soweit es möglich war, weiter im Projekt engagiert. Leider kam heraus, dass der Betrieb

durch eine Genossenschaft nicht realisiert
werden kann. Zum einen fehlt es an Kern-kompetenzen in diversen Bereichen, die zur
Führung einer Genossenschaft notwendig wären, zum anderen wäre es riskant, wenn man sich die neuesten Zahlen zur Wirtschaft-
lichkeitsbetrachtung anschaut. Momentan wird überlegt, ob eine Realisierung über einen Zweckverband mit den Stadtwerken oder einer großen Kommune möglich ist. Dabei käme der Gemeinde selbst die größte, tragende Rolle zu. Man würde dann von einer
"Zweckverbandlösung in kommunaler Träger-
schaft" sprechen.
Auch im Falle einer solchen Lösung wäre das
Streben nach Profit nicht gegeben und somit 
müssten sich die Kunden über Preiserhöhung-
en zur Gewinnvergrößerung ebenfalls keine Sorgen machen.

Sept. 2019

Im September 2019 gab die Endura Kommunal erstmals öffentlich Einblick in die bis dato erhobenen Zahlen des Quartierskonzepts mit dem Schwerpunktthema 

"Nahwärme" im Gasthof Schwanen in Glatten.
Die Zahlen ergaben, dass ca. 46% aller Heizungen (Haushalte, die an der Erhebung teilnahmen) älter als 20 Jahre, 17% davon sogar über 30 Jahre alt waren.
Da das Interesse an einer Nahwärme-versorgung ebenfalls sehr hoch war, konnte man allgemein von hohem Potenzial für
den Betrieb eines Nahwärmenetzes in Glatten sprechen. Dieses sollte, falls zur Umsetzung gebracht, genossenschaftlich geführt werden.

Am gleichen Abend zeigten drei Glattener Bürger Initiative und meldeten sich freiwillig, diese Genossenschaft zu führen. Dieses Engagement entsprang der Überzeugung, einen wesentlichen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und CO2-Einsparung gehen zu wollen.

Jan. - Apr. 2020

Der Beginn des Jahres 2020 stand ganz im Zeichen des Coronavirus.

Eine Situation, die uns allen sicher lange in Erinnerung bleiben wird!
Durch das ein-

geschränkte öffentliche Leben konnten enge Abstimmungen nur bedingt erfolgen und sämtliche Abläufe gestalteten sich oft zäh. Ein Antrag wurde bei der Initiative "Allianz für Beteiligungen" in Stuttgart gestellt, um in ein Förderprogramm aufgenommen zu werden. Durch die Gelder aus dem Förderprogramm sollten u.a. Schulungen für die angedachten Genossenschaftsvorstände finanziert werden sowie ein weiteres Expertenteam beauftragt werden, Endura Kommunal mit einer detaillierteren Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu unterstützen, um ein angepasstes Preisblatt für eine der ortsansässigen Firmen erstellen zu können.

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